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Newsletter vom 11. September 2009
Liebe Vermieter, liebe Urlauber,
herzlich willkommen zum September-Newsletter von residencio.
„UNESCO-Weltkulturerbe“ lesen wir manchmal auf einem Schild und denken uns nichts weiter dabei. Selten rückt der Begriff so ins Zentrum der Aufmerksamkeit wie beim Konflikt um die Waldschlösschenbrücke, die das Dresdner Elbtal nach hartem Ringen den Platz auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes kostete. Die Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen empfiehlt mit dieser Liste den Schutz herausragender Kultur- und Naturdenkmäler, aber schützen können nur die Länder selbst. Lesen sie mehr unter „Infos von residencio“.
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1. Infos von residencio:
Erbe der Menschheit
2. Ferienregionen vorgestellt:
Dublin, Westjütland und Asunción
3. Webtipps: Das Books of kells, das TribeViking-Center und Auswandern nach Paraguay
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1. INFOS VON RESIDENCIO:
ERBE DER MENSCHHEIT
Wo Kultur ist, dort ist wenig Natur und umgekehrt – diesen Eindruck kann hervorrufen, wer die Verbreitung von Kultur- und Naturerbe-Denkmälern auf Landkarten veranschaulicht. Deutschland führt zusammen mit Italien und Spanien nach Menge die UNESCO-Liste der erhaltenswerten Kulturdenkmäler an, und das alte Europa hat, wie zu erwarten, mehr zu bieten als die USA oder Australien, das gerade mal zwei reine Kulturdenkmäler sein Eigen nennt – im Vergleich zu über dreißig allein im kleinen Deutschland (das erste war übrigens der Aachener Dom). Dieses wiederum hat gerade mal zwei Naturdenkmäler: das Wattenmeer und die Grube Messel.
Was aber wird ein UNESCO-Weltkulturerbe? Kurz und salopp gesagt: was man für erhaltenswert erachtet und was nicht in ein Museum passt. Anträge stellen die Länder, entscheiden tut das Welterbe-Komitee, beraten von seiner Unterorganisationen ICOMOS (zuständig für Denkmäler) und von der Welt-Naturschutzunion IUCN.
Im Jahr 2005 wurden die Kriterien für Natur- und Kulturdenkmäler vereinheitlicht, und inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Monumenten, die beide Titel tragen, etwa die Insel Ibiza. Zwar verpflichtet die Welterbekonvention von 1972 alle UNESCO-Mitgliedstaaten zu gegenseitiger Unterstützung beim Schutz der Denkmäler, doch verantwortlich für diesen Schutz sind die Länder selbst. Bei Konflikten – die bisher meist einvernehmlich gelöst werden konnten – bleibt der UNESCO kein anderes Druckmittel als die Streichung von der Liste. Nichts zu retten war für das Dresdner Elbtal beim Streit um die Waldschlösschenbrücke, welche die Dresdner Bürger mehrheitlich haben wollten. Auch die Zerstörung der riesigen Buddhastatuen von Bamiyan durch afghanische Taliban im Jahre 2001 konnte die UNESCO nicht verhindern.
Besorgnis äußert die Organisation, indem sie gefährdete Monumente auf eine Rote Liste setzt; so geschehen etwa mit dem Kölner Dom, dem man Anfang dieses Jahrtausends mehrere Hochhäuser vor die Nase setzen wollte. Die Baupläne wurden geändert, der Dom verschwand von der Roten Liste. Wie man sieht, zählt nicht nur der Zustand der Bausubstanz, sondern auch derjenige des gesamten Anblicks.
Aber bringt der Titel „UNESCO-Welterbe“ etwas, außer einem erhebenden Gefühl? Manche Reisefachleute sind der Meinung, die Wirkung dieses Titels auf Touristen werde überschätzt. Ihn zu erwähnen vergisst trotzdem keine Werbebroschüre.
Quellen: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7]
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2. FERIENREGIONEN VORGESTELLT
IRLAND: DUBLIN
Wo Dell, Microsoft und Google wohnen, zieht es auch immer mehr Touristen hin, besonders ins Pub-Viertel Temple Bar, wo Guinness und Kultur eine originelle Allianz eingehen.
Vollständiger Text:
http://www.residencio.de/index.php?content=view_news.php&newsletter_id=1&news_id=297
DÄNEMARK: WESTJÜTLAND
Ein ausgedehnter Strand, verstreute Ferienhäuser und der Weitblick über die norddeutschen Tiefebene – besonders Hanseaten schätzen Urlaub in Westjütland.
Vollständiger Text:
http://www.residencio.de/index.php?content=view_news.php&newsletter_id=1&news_id=298
PARAGUAY: ASUNCIÓN
Asunción ist eine der ältesten Siedlungen auf dem südamerikanischen Kontinent, auch wenn das Schachbrett des Stadtbildes Anderes vermuten lässt.
Vollständiger Text:
http://www.residencio.de/index.php?content=view_news.php&newsletter_id=1&news_id=299
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3. WEBTIPPS
DUBLIN:
Das Glanzstück der Dubliner Universitätsbibliothek, das „Book of kells“, mit beeindruckenden Malereien und Verzierungen:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Book_of_Kells?uselang=de
WESTJÜTLAND:
Das RibeViking-Center stellt sich vor:
http://ribevc.net.dynamicweb.dk/Default.aspx?ID=147
ASUNCIÓN:
In Südamerika gibt es schon lange bedeutende deutsche Ansiedlungen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, nach Paraguay auszuwandern, findet hier alles, was er abwägen muss:
http://www.auswandern-paraguay.org/paraguay_informationen.html
Viele Grüße aus Dreieich sendet Ihnen
Ihr residencio-Team
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